Gegen übernatürliche Wesen im eigenen Haus vorzugehen, kann schnell zu einer zeitintensiven und mitunter gefährlichen Angelegenheit werden – mit zudem ungewissem Ausgang. Das muss auch Familie Lambert feststellen, die in INSIDIOUS: CHAPTER 2 (Kinostart: 17. Oktober) erneut von heimtückischen Dämonen heimgesucht wird.

Wie man Geister, Dämonen und andere spukende „Entitäten“ überhaupt aufspüren bzw. mit ihnen in Kontakt treten kann, verrät unser kleiner Überblick über Mittel und Wege der Geistertechnischen Spurensuche.

EMF-Meter

Mit einem solchen Messgeräte lassen sich (versteckte) elektromagnetische Felder (EMF) oder auch verdächtige Veränderungen in bekannten EMF-Quellen feststellen. Steht also beispielsweise die Waschmaschine unter Verdacht, von einem Poltergeist besessen zu sein, ist das EMF-Meter für eine erste Überprüfung des Sachverhalts die erste Wahl.

Wärmebildkamera

Eine Wärmebildkamera kann auffällig warme oder kalte Stellen in einem Raum sichtbar machen. Findet sich in einem Zimmer eine verdächtig kalte Ecke, ist genau dort unter Umständen ein Dämon präsent – oder das Haus müsste nur mal vernünftig wärmegedämmt werden. Als Alternative zu dem relativ teuren Equipment kann zunächst auch ein normales Thermometer eingesetzt werden, mit dem alle Anwesenden zur anfänglichen Kalibrierung auf mögliches Fieber untersucht werden sollten.

Nachtsichtgerät

Zum Aufspüren besonders lichtscheuer Wesen empfiehlt sich die Untersuchung bespukter Orte in absoluter Dunkelheit mit Hilfe von Nachtsichtgeräten oder Videokameras mit eingebauter „Night Shot“-Funktion.

Séance

Wer mit einem Toten, einem Geist oder einem sonstigen übernatürlichen Wesen in direkten Kontakt treten will, beraumt eine spiritistische Gruppensitzung an, die von einem entsprechend begabten „Medium“ geleitet und meist an einem Tisch in einem nur von Kerzen beleuchteten Raum durchgeführt wird. Besonders talentierte „Medien“ sind an ihren extravaganten Künstlernamen sowie ihren ausgesprochen „übernatürlichen“ Stundensätzen zu erkennen.

Geisterfotografie

Bei der Geisterfotografie werden an Orten mit vermuteter Geisterpräsenz oder von mutmaßlich verfluchten Personen Fotos gemacht, auf denen anschließend nach Spuren gesucht wird, die in der „Live“-Situation selbst noch nicht sichtbar waren. Je älter die benutzte Kamera (am besten nimmt man ein schrottiges Analogmodell) bzw. je mehr sonst eigentlich unerwünschtes Bildrauschen die benutzte Digitalkamera produziert (Tipp: in möglichst dunkler Umgebung ohne Blitz fotografieren!), desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass sich auf den fertigen Fotos tatsächlich irgendwelche „Unerklärlichkeiten“ finden, die dann mit viel Fantasie interpretiert werden dürfen.

Wünschelrute

Damit lässt sich eigentlich fast alles finden: Versteckte Wasseradern, elektromagnetische Anomalien, verschwundene Menschen oder Schlüssel sowie unterirdische nukleare Forschungsanlagen. Insofern ist das Aufspüren von Dämonen durch einen Wünschelrutengänger sogar vergleichsweise einfach….

Electronic Voice Phenomenon (EVP)

Neben der Séance gibt es noch eine weitere ziemlich verlässliche Methode, Nachrichten von Geistern und anderen „Entitäten“ zu empfangen: Die sogenannten „Tonbandstimmen“ oder „Electronic Voice Phenomena“. Hier werden akustische Quellen (z. B. ein ohne eingestellten Sender vor sich hin rauschendes Radio) oder Audio-Aufzeichnungen (beispielsweise aus den Räumen eines verfluchten Hauses) auf das Vorhandensein gespenstischer Botschaften abgehört – und „irgendetwas“ hören motiviert Suchende darin meist auch.

Süßigkeiten

Bei jenen Geistern, die sich ganz einfach mit Bonbons und Schokolade anlocken und aufspüren lassen, handelt es sich in der Regel nur um verkleidete Kinder zu Halloween. Wer sich allerdings nicht ganz sicher ist, sollte an den verdächtigen Gestalten ruhig auch noch eine Messung mit EMF-Meter und Wärmebildkamera vornehmen.

(Quelle: S&L Medianetworx)

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