James Bond, der Geheimagent 007, der für den britischen Geheimdienst Secret Intelligence Service (SIS), auch unter MI6 (Military Intelligence, Section 6) bekannt, arbeitet, wurde 1952 als Romanfigur vom britischen Schriftsteller Ian Lancaster Fleming (geb. 28.05.1908 in London; verstorben am 12.08.1964 in Canterbury) erfunden.

Agentenfilme – Actionthriller, spannend und atemberaubend

Schon die Romane (12 und neun Kurzgeschichten) mit James Bond als Titelheld waren, schon vor der Verfilmung, sehr erfolgreich. Noch bekannter wurden die Abenteuer des Geheimagenten 007 durch die Verfilmung der Romane. Mittlerweile haben die 22 offiziellen und die zwei inoffiziellen James Bond Filme Kultcharakter und garantieren immer noch volle Kassen. Insgesamt spielten die James Bond Filme rund 4,8 Milliarden Dollar ein (Budget für Filmaufnahmen ca. 1,1 Milliarden Dollar). James Bond, der Roman- und Filmheld, gilt als eine Ikone.

Die James Bond Filme haben in der Filmgeschichte eine neue Darstellungsform von Agentenfilmen mit Action, Abenteuer, Zweikämpfen an besonders ungewöhnlichen und gefährlichen Orten, schönen Frauen (Bond-Girls), hervorragenden Schauspielern, besonderen Schauplätzen, Stunts, rasanten Verfolgungsjagden, Spezialeffekten, Bösewichten und tollen Fahrzeugen hervorgerufen, die sich bis heute in Thrillern als Publikumsmagnet bewährt haben. Die James Bond Filme bedienen sich auch von Adaptionen aus Science Fiction. Der Komponist John Barry (geb. am 03.11.1933 in New York) komponierte, passend zum Thema der James Bond Filme, bei den meisten Streifen die Filmmusik.

Vom Roman zum Film

Die Verfilmung der Romane hat 1954 begonnen – Barry Nelson war der erste James Bond Darsteller, gefolgt von Sean Connery, Georg Lazenby, David Niven, Roger Moore, Timothy Dalton, Pierce Brosnan und Daniel Craig, die sich stets so vorstellen – „Mein Name ist Bond. James Bond“.

In allen James Bond Filmen hat der Hauptdarsteller, der Geheimagent 007, an den unterschiedlichsten Schauplätzen, geheime Aufträge zu erfüllen, die von ihm hohe Risiken abverlangen. Doch während der abenteuerlichen und gefährlichen Erfüllung seiner Geheimaufträge, bleibt ihm immer wieder Zeit, sich mit attraktiven, zufällig kennengelernten, schönen und sexy erscheinende Frauen zu „beschäftigen“, die ihn zum Teil auf den abenteuerlichen Wegen begleiten. Der Frauentyp James Bond ist groß (1,83 Meter), von athletischer Figur (76 Kilo), er spricht mehrere Sprachen (deutsch, französisch und englisch), und stets ist er im Anzug, der nie beschädigt wird, hervorragend gekleidet. Darüber hinaus ist er, was er in allen James Bond Filmen unter Beweis stellt, ein erstklassiger Schütze aller Waffensysteme, Messerwerfer, Boxer und beherrscht zudem noch asiatische Kampfsportarten. Damit punktet er nicht nur bei der Damenwelt, sondern schlägt auch so manchen Bösewicht oder Schurken in die Flucht oder rettet sich in letzter Minute vor dem Tod.

In allen James Bond Filmen spielen die schnellen und mit besonderen Effekten (mit integrierten Waffen, Farbanpassung, Fernseher, Gegengift, Tauchfunktion, Spikes u. a.) ausgestatteten Fahrzeugen eine zentrale Rolle, die meist explodieren. Aber auch Q, „Der Zauberer des MI6“, so wie er mit Spitznamen genannt wurde, entwickelte für James Bond neue technische Meisterwerke, die ihn immer wieder aus misslichen Situationen helfen. In den James Bond Filmen finden viele Spielszenen beim Glücksspiel statt.

Foto: Jochen Seelhammer (Fotolia.com)

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