Preiswert und komplex sind Fernseher schon, aber das ultimative Filmerlebnis stellt sich nicht ein. Benötigt wird für ein perfektes Filmerlebnis im Wohnzimmer neben einer Leinwand auch ein Heimkinobeamer. Je nachdem wie groß die Leinwand ist, können damit sehr große Bildgrößen entstehen, da kommt ein Fernseher nie ran. Einige Dinge müssen aber beim Heimkino-Beamer Kauf beachtet werden, damit dieser nicht zum Reinfall wird.

Heimkinobeamer – Technische Unterschiede

Zwei verschiedene Techniken haben sich im Bereich der Heimkino Beamer weitgehendst durchgesetzt und sind zudem inzwischen auch relativ preiswert. Die Technik liefert in beiden Fällen gute Ergebnisse, aber Unterschiede gibt es trotzdem. Die LCD Technik funktioniert ähnlich wie ein TFT Monitor, hier wird der LCD Bildschirm des Heimkino Beamers durch eine starke Lampe erhellt.

Bei der DLP Technik wird nur ein helles Licht verwendet. Dieses wird durch eine Farbscheibe, die rotiert, so verteilt, dass die richtigen Farben entstehen. Verteilt werden die entstandenen Farben, dann über einen Digital Micromirror Device (DMD). Der DMD funktioniert mit abertausenden von kleinen Spiegeln, die schwenkbar sind. So wird das darauf einfallende Licht dorthin gelenkt, wo es hin soll.

Beamer – Vernichter von Strom und Produzenten von Wärme

Sicherlich sind die neuen Heimkinobeamer viel effizienter, kompakter und auch wesentlich leichter als ihre Vorgänger, die Projektoren mit analoger Technik. Aber dafür haben die beiden oben genannten Techniken auch entscheidende Nachteile. Durch die in den Beamer verbauten Lampen wird zum einen sehr viel Strom verbraucht und zum anderen, produzieren diese eine große Wärme. Um diese aus dem Heimkino-Beamer zu bringen, wird ein Lüfter benötigt, der ebenfalls Strom verbraucht.

Zusätzlich sind die in den unterschiedlichen Modellen Heimkinobeamer verbauten Lampen extrem empfindlich und haben keine lange Lebensdauer. Als würde dies nicht schon reichen, sind die Preise für diese Lampen nicht gerade human. Je nach Hersteller kostet eine Projektorlampe zwischen 200 und 800 Euro.

Heimkino-Beamer – Vor- und Nachteile der Techniken

Zwischen den beiden Techniken für Beamer, die sich durchgesetzt haben, gibt es einige Unterschiede, welche im Detail liegen. LCD Beamer sind zwar preislich gesehen günstiger zu haben, aber dafür kann es sein, dass sie ein relativ verpixeltes Bild auf die Leinwand projizieren. Dieses Phänomen wird „Fliegengitter-Effekt“ genannt. Er entsteht durch das LCD Panel und seine Lochmaske.

Projektoren mit DLP Technik haben diesen Effekt nicht, weil die Spiegel auf ihnen sehr nahe nebeneinander sind. Dafür haben sie einen anderen Nachteil, den sogenannten „Regenbogeneffekt“. Die Farben des Bildes sind bei der DLP Technik oftmals etwas abgegrenzt, der Kontrast wird dadurch allerdings nicht beeinflusst.

Heimkinobeamer – was ist beim Kauf zu beachten

Einige Kriterien sollte der neue Beamergeräte unbedingt erfüllen, damit später keine Enttäuschung droht. Wichtig für die Kaufentscheidung sind unbedingt die Lautstärke des Lüfters, die Bildhelligkeit und das Kontrastverhältnis. Aber auch Details, die auf den ersten Blick nicht so wichtig erscheinen, sollten beachtet werden. Dazugehören unter anderem die Einstellungen für die Bildkorrektur sowie der Stromverbauch des Heimkino-Beamer. Besonders sollte auf die Helligkeit und den Kontrast geachtet werden sowie auf die Auflösung. Für eine Auflösung in HD sind mindestens 1.280 x 720 Pixel nötig.

Foto: ss7 (Fotolia.com)

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